Festival für Pop- und Clubkultur.
06. & 07. September 2019
Offenbach am Main.

Artists

Lasse Kuhl

Der junge Singer-Songwriter Lasse Kuhl kommt von der Frankfurter Riviera. Er spielt geloopten Gitarren-Pop, gefühlvoll, individuell und echt. Ludwig Hirsch begleitet ihn an Schlagzeug und Piano. Mit seiner ersten Release „The Stars‘ Daughters“ kommt Lasse nach Offenbach und spielt verträumte Songs in der Abenddämmerung am Fluss.

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5K HD

5K HD ist ein eingängiges und auf euphorische Art verstörendes Pop- und Hochkultur-Experiment, das gänzlich ohne Laptop auskommt, auch wenn es sich oft nach dem Gegenteil anhört. Die Band klingt futuristisch, zerbrechlich, episch, brachial, verspielt, bedrohlich, cineastisch, verzerrt, locker flockig, dope, bad ass, sensitive. Die Fähigkeiten und der Background dieser Musikerinnen und Musiker führt dermaßen weit und tief, dass sie tatsächlich machen können, was sie wollen. Es ist eine jener Bands, die man sinnvoller Weise nicht danach fragt, was für eine Musik sie machen.

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Luz1e aka DJ Tabledance

Die Frankfurterin Luzie bezieht ihre musikalische Inspiration aus allem, was sie gehört hat: Electro, Techno, Indie, Funk, New Wave, Jungleto… Die Struktur ihrer eigenen Produktionen ist recht einfach, und dennoch wahnsinnig vielseitig.

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Matz Ernst

Matz Ernst und seine Veranstaltungsreihe "Sonic Interzone" sind ein Kernbestandteil des Waggon-Programms. Musikalisch geboten wird schwerpunktmäßig elektronische Tanzmusik, jedoch kann auch ansonsten alles passieren. Wie bereits 2018 wird die Interzone auch diesmal an den Strand des Riviera-Festivals verlegt.

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Stan 2000

Stan postet auf der Internetplatform „Reddit“ Noten und Aufzeichnungen seiner jugendlichen Highschool-Sehnsucht. Stan 2000 übersetzen sie in analoge Synthesizer-Sounds, Jazzelemente und Gesangsmelodien. Mit jazzigen Elementen, einem verhallten Saxophon und verqueren Arrangements erzeugen sie einen eigenartigen Sog zwischen Vibe und MDI-Romance.

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Jenne

Jennes abwechslungsreichen Sets changieren zwischen EBM, Wave, New Beat, futuristischem Electro bis hin zu kühlen Soviet- oder krautigen NDW-Klängen, die sich alle zu einer obskuren und düsteren Soundsymbiose vereinen. Sie hostet in Frankfurt ihre eigene Partyreihe „Mécanique“ und ist Resident DJ beim Freiburger Label „Reach Another System“.

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Velvet Coat

Velvet Coat ist das New Wave-Projekt von Abdelkader Ouchène, Designer und Grafiker aus Offenbach. Eine kühl-dräuende Stimmung macht sich breit, wenn mit akzentuierten Percussions, flächigen Synthesizern und reverblastigen Gitarren eine düstere Atmosphäre voller Tiefgang erzeugt wird. Nach der Veröffentlichung der Debüt EP „Niemand“ ist derzeit ein neuer Release in Arbeit.

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Fred und Luna

Fred und Luna machen elektronische Musik, wie sie nur an den Ufern von Rhein und Main ‒ zwei Wiegen deutscher elektronischer Tonkunst ‒ entstehen kann. Mit einer Mischung aus wunderschönen Melodien, elektronischen Klanglandschaften, repetitiven Rhythmen und Elementen der Krautrock-Ära will das aus Karlsruhe am Rhein stammende Projekt am heutigen Tag alle Freunde schöner Klangwelten an den Ufern des Mains verzaubern.

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Kedr Livanskiy

„Synthesizer helfen mir, den gegenwärtigen Moment maximal zu spüren “, sagt die in Moskau geborene Produzentin Kedr Livanskiy, die mit bürgerlichem Namen Yana Kedrina heißt und geprägt ist vom Umbruch ihrer Heimat. Sie ist das neue Gesicht der russischen Underground-Electro-Szene, ihre Musik eine Mischung aus Techno, Industrial, Dream Pop, Shoegaze. Und auch Einflüsse aus House, Dub und Avant-Pop werden hörbar.

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Songs of Gastarbeiter

Der Berliner Autor Imran Ayata und der Münchner Theatermacher und Musiker/DJ Bülent Kullukcu wühlten in Archiven, durchforsteten die Musiksammlungen ihrer Eltern und Bekannten, nervten Bekannte und Fremde, um die Songs der ersten Einwanderergeneration zu finden. Ende Oktober 2013 erschien bei dem Münchner Label Trikont ihre Compilation „Songs of Gastarbeiter Vol. 1“. Diese vereint sechzehn auf Deutsch und auf Türkisch gesungene, längst vergessene Songs einer Musikrichtung, die drohte, verloren zu gehen. Songs of Gastarbeiter – das ist eine musikalische Reise, die von der Einwanderung in Deutschland handelt. Aber nicht nur davon. Ayata und Kullukcu bereiten die Geschichte der 50-jährigen Einwanderung nach Deutschland musikalisch und künstlerisch in einem Mixed Media-Vortrag aus Lesung, Bilderschau und musikalischer Reise auf. Darin haben Arbeiterlieder und Schmachtmelodien genauso Platz wie Rap, Lieder über Sehnsucht und Trennungsschmerz, anatolischer Disko-Folk, hellsichtige Beobachtungen aus dem Alltag und vieles mehr.

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Shari Vari

Shari Vari ist ein Duo bestehend aus Helena Ratka und Sophia Kennedy, die beide in Hamburg leben und Musik machen. Die beiden Musikerinnen (und übrigens auch Filmemacherinnen) haben nach einer gemeinsamen Ausstellung über einen fiktiven Superstar einfach mal beschlossen, gemeinsam Musik zu machen. 2017 veröffentlichen sie ihre Debüt-EP "Life Should Be A Holiday". Das Spektrum von Shari Vari ist groß, sie bewegen sich zwischen Experimental-Pop und Dancefloor, dabei ist ihre Musik immer auch mit einem Funken augenzwinkernden Aufbruchs versehen.

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P.A. Hülsenbeck

P.A. Hülsenbeck fing als Komponist an zu tanzen, ganz ohne Metapher: Hülsenbeck kommt zum Tanztheater, lernt so neue Techniken zur Erfahrung der Beziehung zwischen Körper und Geist kennen, übt sich in expressiver Improvisation, findet über diese körperlichen Techniken auch eine Philosophie, die von nun an seine Kunst bestimmen soll: das Innere unreflektiert nach außen kehren und dabei nicht in Relation zum Außen setzen. Ein Prozess, in dem sich Hülsenbeck immer wieder in jenem bezeichnenden Garten aus Stein wiederfindet, in einer kargen Landschaft, aus der heraus er schließlich bemerkt: Im Rundherum ist alles da – es geht nur darum, einen eigenen Weg zu finden, es zu formen.

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Or:la

Mit Orlagh Dooley, Künstlername Or:la, kommt eine junge gebürtige Irin nach Offenbach, die mit ihrem Umzug nach Liverpool im Jahr 2012 den Weg für ihre musikalische Karriere ebnete – mit der Sammlung alter Elektro-records. 2016 folgte der erste Auftritt. Ein umfassendes Wissen über verschiedene Genres und Tempi ist das, was Or: la im Moment von vielen anderen jungen DJs unterscheidet. Sie schafft eine nostalgischen beat vibe, house und techno, gepaart mit perkussiven Sounds.

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Koxette

Koxette ist eines der zahlreichen Alias des Duos Antonio De Luca & Koxi in Köln. Als Mitbegründerinnen des Labels baumusik hat sich das Kölner Label rund um den Ebertplatz und der Baustelle Kalk als Hub für produktive Gegenkultur etabliert. Wellen schlug ihr Einsatz gegen die drohende Zubetonierung des kontroversen Platzes hin zu einer Öffnung für die Bewohner und Kulturschaffende. Mit dem jüngst erschienen Album „21st Century Migraine“ befasst sich das Duo mit den drohenden Weltuntergangsszenarien, die Tag ein Tag aus beschwört werden.

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John Moods

The Essential John Moods, ein Soloalbum im wahrsten Sinne des Wortes, ist, was Jonathan Jarzyna (Mitglied der Berliner Band Fenster) in sich entdeckte, als er im Sommer 2017 alleine entlang der spanischen Küste wanderte. Seine Entdeckung will er nun mit der Welt teilen. Eine Minigitarre im Rucksack und GarageBand auf dem Handy ermöglichten es ihm jeden Abend, nach langer Wanderung in einer neuen Stadt angekommen, Lieder aufzunehmen. Er schafft es, das Gefühl des Wanderns, des Umherstreifens beizubehalten – jeder Song bezieht sich auf den folgenden, wie eine Stadt oder ein Dorf sich auf ihre Umgebung beziehen, die eigene Einzigartigkeit als Kontrast zur geteilten, traditionellen Architektur. Piepende Instrumentalinterludes (Trainride, Pontevedra, Coastal Way) erfassen das Gefühl von Desorientierung und Delirium an Verkehrsknotenpunkten und die Verwirrung, wenn man in einer neuen unbekannten Umgebung aufwacht.

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FOUR!

Inspiriert von den analogen Sounds der Siebziger Jahre, spielen FOUR! improvisierte Tanzmusik, die in Tradition der DJ-Kultur am Stück gespielt wird. Dabei verschwimmen die Grenzen von Jazz, House, Afrobeat, Funk und Broken Beat zu einem clubbigen, tanzbaren Groove. Die Bandmitglieder von FOUR! teilten schon die Bühne mit Künstlern wie U2, Youssou N'Dour und Biréli Lagrène.

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Christophe Clébard

Disco-Punk vom Allerfeinsten? Die Musik des Belgiers Christophe Clébard lässt sich nicht in eine Schublade stecken. Es ist ein wenig dark disco, ein bisschen punk pop violence, gepaart mit romantisch-melancholischen Lyrics. Er schreibt seine Texte nicht, sondern fängt einfach zu spielen an und singt dazu. Wir sind gespannt, was es in Offenbach auf die Ohren gibt.

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Chris Imler

Der Mann mit dem Menjou-Bärtchen bringt ein Stück des Berliner Undergrounds an die Offenbacher Riviera. Er hatte bereits Star-Engagements bei Die Türen, Golden Showers, Oum Shatt, Jens Friebe, Peaches, Maximilian Hecker, Driver & Driver und noch einigen mehr. Er mixt düsteren Elektro mit wuchtigen Industrial-Sounds und bringt alles zu einer gelungenen und vor allem tanzbaren Mischung.

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Venues

Shuttleboot Gaby

Das Ausbildungsschiff Gaby ist seit 1976 im Dienst der Seglervereinigung Rhein-Main e.V. Schon Tausende Prüflinge haben hier ihren Bootsführerschein gemacht. Wenn nicht am Ausbilden, dann wird Gaby auch für verschiedene Fahrten und Events genutzt – zum Beispiel als Riviera-Shuttle, das die Festivalgäste schnell von A nach B bringt.

Blauer Kran, Waggon, BembelbootWebseite

Hafengarten

Kleine Feierpause im Grünen? Gibt´s im Hafengarten direkt an der Riviera. Hier lässt es sich auf 10.600 Quadratmetern wunderbar gärtnern, gemeinsam was trinken und einfach nur relaxen. Es gibt einen öffentlichen Bereich, der gerne auch für Flohmärkte, Grillen am Abend oder andere Events genutzt wird. Daneben sind die Gärtner am Werk.

HafenalleeWebseite

Kapelle

Die Kapelle im Isenburger Schloss ist Teil der Hochschule für Gestaltung. Seit 6 Jahren werden die heiligen Hallen als Ausstellungsraum, Konzertlocation und Kommunikationsort genutzt.

Schlosstraße 31Webseite

Waggon am Kulturgleis

Der ehemalige Bahnwaggon steht fest in seinen (Kultur-)Gleisen und feiert gerade sein 10-jähriges Bestehen. Nach dem Beuys’schen Credo „ Jeder Mensch ist ein Künstler“, wird der kulturelle Sehnsuchtsort mit Leidenschaft, Gelassenheit, Sensibilität in unbändiger Genrevielfalt betrieben. Der Blick auf die Sonnenuntergänge an der Riviera ist einzigartig!

Mainufer, Höhe Schlosstraße / MainstraßeWebseite

Robert Johnson

Frankfurts coolster Club liegt in Offenbach. Terrasse mit Riviera-Blick, Programm inklusive Sonnenaufgang und tanzen auf dem Holzboden der Tatsachen. In 20 Jahren wurde das Robert Johnson zu einem der wichtigsten Clubs für elektronische Musik in Europa.

Nordring 131Webseite

Hafen2

Hafen 2 ist eine wilde Mischung aus Ausstellungsraum, Streichelzoo, Konzertstätte, Café, Programmkino, Erholungswiese, Atelier, Zentrum für Geflüchtete und House-Club. Oft noch mehr: Theater, Mode, Diskussionen, Lesungen. Es gibt keinen Begriff aus nur einem Wort, der es sinnvoll benennt. Der Einfachheit zuliebe nennen wir es „Kulturzentrum“ – getragen vom Verein suesswasser e.V..

Nordring 129Webseite

afip

Lasst uns Kultur schaffen! Unter diesem Motto bespielt die „Akademie für interdisziplinäre Prozesse“ die ehemalige Gewerbefläche am Goetheplatz als Freiraum für Experiment, Kampagne, Happening, Installation, Film, Malerei, Zeichnung, Vortrag, Workshop.

Ludwigstraße 112aWebseite

Parkside Studios

An der östlichen Riviera liegt die Allessa Chemiefabrik. Die ehemalige Vorstandskantine am Park ist Fotostudio, Atelier, Eventlocation und Offenbachs Off-Location Nr. 1 für besondere Konzerte.

Friedhofstraße 59, InnenhofWebseite

Service

Riviera Festival Offenbach

Zwei Kilometer Offenbacher Mainufer. Clubs und Konzertlocations, ein Bahnwaggon, ein ehemaliger Supermarkt, zwei Schiffe, eine Kapelle. Das ist die Riviera von Offenbach. Für ein Wochenende steigt an und zwischen diesen einmaligen Orten ein Festival für Club- und Popkultur. 6. und 7. September 2019, Beginn 17:00 Tickets mit Eintritt zu allen Clubs und Spielorten gibt es ab 20 Euro (Tageskarte) und 41 Euro (Wochenend-Ticket) an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
EARLY BIRD Wochenend Tickets noch bis zum 8. Juli: Jetzt ab 35 Euro an allen bekannten Vorkaufsstellen und unter www.frankfurtticket.de Mehr Informationen unter www.offenbach.de/kultur

Abendkasse

Einlass Freitag, 6.9. 18 Uhr Einlass Samstag, 7.9. 17 Uhr Die teilnehmenden Locations öffnen spätestens eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Abendkassen befinden sich an folgenden Locations: AfiP, Hafen 2, Parkside Studios Robert Johnson (Aftershowtickets Freitag ab 00:00)

Festivalbändchen & Einlass

Ob mit Ticket im Vorverkauf, Abendkasse oder Gästeliste, das Ticket muss bis spätestens 22 Uhr in ein Festivalbändchen umgetauscht werden – der Einlass an den Konzertlocations schliesst um 22 Uhr! Danach sind nur noch Aftershow-Bändchen für das Robert Johnson und Hafen 2 erhältlich. Bei Verlust erfolgt kein Ersatz.

Shuttle

Shuttleboot „Gaby“ mit Skipper Bernd und Christoph Fahrtzeiten Freitag 18 – 22 Uhr / Samstag 17 – 22 Uhr Einstieg am Blauen Kran und an den Mainwiesen / Waggon. Die Fahrten sind für Festivalbesucher kostenfrei.

ÖPNV

S1 / S2 / S8 / S9, Haltestelle S Bahn Offenbach Marktplatz, S Bahn Offenbach Kaiserlei oder Offenbach Hauptbahnhof (RE, SBahn, RB)

Parkplätze

Die Offenbacher Riviera erstreckt sich vom Nordring entlang des Mainufers bis in die Friedhofsstraße. Parkplätze stehen am Parkplatz des Mainvorgeländes zur Verfügung (kostenpflichtig) Anfahrt über Mainstraße/Kaiserstraße.
Mit freundlicher Unterstützung durch:
Kulturstiftung der Städtischen Sparkassen Offenbach am Main, Fraport, Künstlerhaus Mousonturm, Warsteiner, Lemonaid, Best Western Macrander Hotel Frankfurt / Kaiserlei